Studentenwerk Potsdam.
Quelle: www.Studentenwerk-Potsdam.de
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Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld als reguläre Leistung der Mutterschaftshilfe erhalten nur Studierende, die neben dem Studium in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen, zum Beispiel in einem studentischen Nebenjob oder in einer geringfügigen Beschäftigung.

Der Anspruch besteht auch dann, wenn Studierende innerhalb der geringfügigen Beschäftigung keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

Das Mutterschaftsgeld ersetzt das Arbeitseinkommen während der gesetzlichen Mutterschutzfrist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die werdende Mutter privat oder gesetzlich krankenversichert ist.

Hinsichtlich der Höhe und der Ansprüche gelten folgende Unterscheidungen:

Pflicht- und freiwillig versicherte Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung mit einer geringfügigen Beschäftigung ohne Krankengeldanspruch (zum Beispiel Studierende mit Nebenjob) erhalten in der Regel 13 € pro Tag Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse.

In der gesetzlichen Krankenversicherung familienversicherte Studierende mit einer geringfügigen Beschäftigung erhalten Mutterschaftsgeld bis zu 210 € durch das Bundesversicherungsamt.

In der privaten Krankenversicherung versicherte Studierende erhalten Mutterschaftgeld einmalig bis zu 210 € durch das Bundesversicherungsamt, eventuell zuzüglich Arbeitgeberzuschuss in Höhe der Differenz zwischen 13 € pro Tag und dem durchschnittlichen Nettoarbeitsentgelt.

Frauen, deren Arbeitsverhältnis während der Schwangerschaft vom Arbeitgeber zulässig aufgelöst wurde, erhalten pro Tag 13 € Mutterschaftsgeld. Der eventuelle Arbeitgeberzuschuss wird von der Krankenkasse oder dem Bundesversicherungsamt gezahlt.

Selbstständig erwerbstätige Studierende (zum Beispiel auf Basis von Honorar- oder Werkverträgen) haben meist keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Eine Ausnahme besteht dann, wenn sie freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch versichert sind.

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes errechnet sich auf Basis des durchschnittlichen Nettoverdienstes der letzten drei Monate. Der Krankenkasse ist dafür eine Verdienstbescheinigung vom Arbeitgeber vorzulegen. Die Mutterschaftsgeldleistungen betragen maximal 13 € pro Tag. Übersteigt das tägliche Nettogehalt diesen Betrag, dann muss der Arbeitgeber die Differenz bis zum durchschnittlichen Nettoverdienst der letzten drei Monate zahlen. Dies gilt nur, wenn das Beschäftigungsverhältnis weiter besteht.

Das Mutterschaftsgeld wird zusammen mit der ärztlichen Bescheinigung des voraussichtlichen Entbindungstermins bei der Krankenkasse beziehungsweise bei der Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes beantragt.

Bundesversicherungsamt
-Mutterschaftsgeldstelle-

Friedrich- Ebert- Allee 38
53113 Bonn

Internet: http://www.bundesversicherungsamt.de/mutterschaftsgeld

Telefonberatung: 0 22 88/ 6 19 18 88

Weitere Informationen und die PDF-Datei der Broschüre „Mutterschutzgesetz. Ein Leitfaden zum Mutterschutz“:

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