Studentenwerk Potsdam.
Quelle: www.Studentenwerk-Potsdam.de
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BAföG

Schon gewusst?

Ab Herbst 2016 gibt es mehr BAföG für mehr Studierende!*
*Bitte beachten Sie, dass die aufgezeigten Änderungen sowie Bedarfs- und Freibeträge je nach Bewilligungszeitraum ab August bzw. Oktober 2016 gelten.

Höhere Bedarfsätze!
  bei den Eltern wohnend nicht bei den Eltern wohnend
Regelbedarf 451,00 € 649,00 €
zzgl. ggf. Krankenversicherungszuschlag 71,00 € 71,00 €
zzgl. ggf. Pflegversicherungszuschlag 15,00 € 15,00 €
zzgl. ggf. Kinderbetreuungszuschlag je Kind 130,00 € 130,00 €
Maximalbedarf 667,00 € 865,00 €

 

Beispiel:
Marie wohnt nicht mehr bei ihren Eltern, ist selbst gesetzlich kranken- und pflegeversichert und lebt mit ihren beiden drei- und fünfjährigen Kindern in einem Haushalt. Sie erhält BAföG i. H. v.:

Regelbedarf 649,00 €
Krankenversicherungszuschlag 71,00 €
Pflegeversicherungszuschlag 15,00 €
Kinderbetreuungszuschlag Kind 1 130,00 €
Kinderbetreuungszuschlag Kind 2 130,00 €
Gesamtbedarf 995,00 €

 

Mehr BAföG durch Anhebung der Freibeträge!
  • Studierende dürfen in einem Bewilligungszeitraum von zwölf Monaten ca. 5.416,20 € brutto aus nichtselbständiger Tätigkeit, d. h. ca. 451,35 € monatlich verdienen, ohne Abzüge befürchten zu müssen. Beim Ableisten eines Praxissemesters gilt eine andere Einkommensberechnung.
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung dürfen Sie über Vermögen (z. B. Giro-, Spar-, Bausparkonten, Wertpapiere, Autos, Investmentfonds) i. H. v. 7.500,00 € verfügen, ohne dass eine Anrechnung auf den BAföG-Satz erfolgt. Der Vermögensfreibetrag erhöht sich für jedes Kind und wenn Sie verheiratet/verpartnert sind um jeweils 2.100,00 €.
  • Freibeträge vom Einkommen
    • miteinander verheiratete Eltern und leben nicht dauerhaft getrennt: 1.715,00 €
    • Eltern leben dauerhaft getrennt oder sind geschieden (je Elternteil), verwitwet, ledig: 1.145,00 €
    • für Kinder des Einkommensbeziehers sowie für weitere dem Einkommensbezieher gegenüber nach dem bürgerlichen Recht Unterhaltsberechtigte: 570,00 €
    • für den nicht in Eltern-Kind-Beziehung zum Auszubildenden stehenden Ehegatten des Einkommensbeziehers: 520,00 €

Beispiele:

Die Eltern sind miteinander verheiratet. Der Vater ist Arbeiter mit einem Jahresbruttogehalt von 25.000 €. Die Mutter arbeitet als Angestellte und erzielt ein Jahresbruttogehalt von 30.000 €. Sie zahlen zusammen 8000 € Steuern im Jahr. Die Schwester des Studierenden besucht die Schule und hat keine eigenen Einnahmen. Es werden monatlich 260,40 € vom Einkommen der Eltern für den Studierenden angerechnet, so dass ein monatliches BAföG in Höhe von 389 € gezahlt wird.

Die Eltern sind miteinander verheiratet. Beide sind selbständig. Der Vater erzielt positive Einkünfte in Höhe von 60.000 €, die Mutter in Höhe von 20.000 € pro Jahr. Steuern (einschließlich der Gewerbesteuer) werden in Höhe von 15.000 € gezahlt. Die Schwester des Studierenden besucht die Schule und hat keine eigenen Einnahmen. Es werden monatlich 321,86 € vom Einkommen der Eltern für den Studierenden angerechnet, so dass ein monatliches BAföG in Höhe von 327 € gezahlt wird.

Die Eltern sind geschieden. Der Vater hat als Selbständiger positive Einkünfte von jährlich 25.000 € und zahlt hierauf 2.800 € Steuern. Die Mutter ist Beamtin, erzielt positive Einkünfte von 33.000 € im Jahr und entrichtet 4.800 € Steuern. Die Studierende hat keine Geschwister. Es werden monatlich 396,25 € vom Einkommen der Eltern für die Studierende angerechnet, so dass sie ein monatliches BAföG in Höhe von 253 € erhält.

 

BAföG-Antrag online stellen – jetzt noch einfacher!

Stellen Sie den BAföG-Antrag direkt unter www.studentenwerk-potsdam.de/studienfinanzierung und nutzen Sie die Möglichkeit der eID-Funktion Ihres Personalausweises. Verfügen Sie noch nicht über diese Funktion? Dann füllen Sie den Antrag online aus. Anschließend nur noch ausdrucken, unterschreiben und mit den erforderlichen Anlagen an das Amt für Ausbildungsförderung schicken. Durch die Nutzung der eID-Funktion Ihres Personalausweises entfällt das Ausdrucken und Versenden des Antrages per Post.

 

Förderungslücken zwischen Bachelor- und Masterstudium werden geschlossen!

Gefördert wird nicht mehr bis zur letzten Prüfungsleistung, sondern bis zum Ende des Monats, in welchem die Bekanntgabe des Gesamtergebnisses erfolgte. Die Bekanntgabe des Gesamtergebnisses ist die erste durch die Hochschule oder das Prüfungsamt erteilte verbindliche Benachrichtigung über den erfolgreichen Abschluss des Ausbildungsabschnittes. Die Förderung ist jedoch auf den Zeitpunkt bis zum Ablauf von zwei Monaten nach dem Monat begrenzt, in dem der letzte Prüfungsteil abgelegt wurde.
Zudem werden bereits seit 01.08.2015 Förderungsleistungen bei vorläufiger Zulassung zum Masterstudium erbracht, sofern danach innerhalb eines Jahres eine endgültige Zulassung zum Masterstudium nachgewiesen wird.

Zur besseren Planbarkeit können Sie auch schon vor der Aufnahme eines Masterstudiums einen Vorabentscheid über die Förderungsfähigkeit dem Grunde nach für Ihr Wunsch-Masterstudium beantragen (seit 01.08.2015).

 

Weitere Förderungsleistungen trotz Bachelorabschluss!

In den Studiengängen Rechtswissenschaft und Medizin ist es an einigen Hochschulen möglich, zeitgleich im Bachelor- und Staatsexamensstudiengang eingeschrieben zu sein. Ist der Bachelorstudiengang dabei vollständig im Staatsexamensstudiengang integriert und wird der Bachelorabschluss parallel zum Staatsexamensstudium abgeschlossen, so erfolgt eine weitere Förderung bis zum Erreichen des Staatsexamensabschlusses, wenn sich durch das integrierte Bachelorstudium die Studiendauer im Verhältnis zum bloßen Staatsexamensstudiums ohne den zusätzlichen Bachelorabschluss nicht verlängert.

 

Höherer Abschlag für lange Bearbeitung des Antrages!

Bereits seit dem 01.08.2015 wird eine Abschlagzahlung bei längerer Bearbeitung von Erstanträgen von bis zu 80 % des jeweils voraussichtlich zustehenden Bedarfs ausgezahlt und ist daher nicht mehr nur auf maximal 360,00 € monatlich begrenzt.

 

Der BAföG-Leistungsnachweis!

"Vom fünften Fachsemester an wird Ausbildungsförderung für den Besuch einer Höheren Fachschule, Akademie oder einer Hochschule nur von dem Zeitpunkt an geleistet, in dem der Auszubildende vorgelegt hat 1.ein Zeugnis über eine bestandene Zwischenprüfung, die nach den Ausbildungsbestimmungen erst vom Ende des dritten Fachsemesters an abgeschlossen werden kann und vor dem Ende des vierten Fachsemesters abgeschlossen worden ist, 2.eine nach Beginn des vierten Fachsemesters ausgestellte Bescheinigung der Ausbildungsstätte darüber, dass er die bei geordnetem Verlauf seiner Ausbildung bis zum Ende des jeweils erreichten Fachsemesters üblichen Leistungen erbracht hat, oder 3.einen nach Beginn des vierten Fachsemesters ausgestellten Nachweis über die bis dahin erworbene Anzahl von Leistungspunkten nach dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (ECTS), wenn die bei geordnetem Verlauf der Ausbildung bis zum Ende des jeweils erreichten Fachsemesters übliche Zahl an ECTS-Leistungspunkten nicht unterschritten wird. Die Nachweise gelten als zum Ende des vorhergehenden Semesters vorgelegt, wenn sie innerhalb der ersten vier Monate des folgenden Semesters vorgelegt werden und sich aus ihnen ergibt, dass die darin ausgewiesenen Leistungen bereits in dem vorhergehenden Semester erbracht worden sind."

Der Sonderfall in Satz 2 des § 48 Abs. 1 BAföG wurde gestrichen.

 

Förderung bei Aufenthaltsdauer von 15 Monaten in Deutschland!

Die Mindestaufenthaltsdauer für die persönliche Förderungsberechtigung nach dem BAföG ist für Inhaber/innen eines Aufenthaltstitels aufgrund humanitärer Gründe oder bei Duldung (§ 8 Abs. 2 Nr. 2, 2a BAföG) auf 15 Monate verkürzt.

 

Achtung Auslands-BAföG!

Deutsche, die im Ausland wohnen, und Unionsbürger können Auslands-BAföG beziehen, auch wenn sie keinen Wohnsitz in Deutschland haben, sofern sie über eine hinreichende Verbundenheit zu Deutschland verfügen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der/die Studierende die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und einen erheblichen Teil der Schulzeit in Deutschland verbracht hat, oder aufgrund anderer Faktoren wie etwa der Familie, der Beschäftigung, der Sprachkenntnisse oder das Vorliegen sonstiger sozialer oder wirtschaftlicher Bindungen eng mit Deutschland verknüpft ist.

 

BAföG-Rückzahlung!

Die Rückzahlungspflicht des Darlehens beginnt fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer des ersten überhaupt mit hälftigem Darlehensanteil geförderten Ausbildungsabschnittes, d. h. bei Bachelor-/Masterstudiengängen nach Ablauf der Förderungshöchstdauer des Bachelors. Wurde ein Fachrichtungswechsel vollzogen, ist die Förderungshöchstdauer des letzten Studiengangs im selben Ausbildungsabschnitt entscheidend, so dass ein Fachrichtungswechsel keine nachteiligen Auswirkungen auf den Beginn der Rückzahlungspflicht des Darlehens hat.

Die monatliche Rückzahlungsrate beträgt seit dem 01.07.1990 mindestens 105,00 € und ist auf eine Rückzahlungssumme von 10.000,00 € begrenzt, wenn das Studium nach dem 01.03.2001 aufgenommen wurde. Gerät der Darlehensnehmer mit der Rückzahlung seines Darlehens in Verzug, wird der Restbetrag des noch nicht getilgten Darlehens verzinst. Die Verwaltung und Einziehung des Darlehens erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt in Köln.

 

Noch Fragen? Wir helfen gern!

Studentenwerk Potsdam
Amt für Ausbildungsförderung
Babelsberger Straße 2
14473 Potsdam (Eingang Lange Brücke)
www.studentenwerk-potsdam.de
Tel. 0331/3706-0, Fax: 0331/3706-325

Das persönliche Gespräch im Studentenwerk
Dienstag:
09.00-12.00 Uhr; 13.00-18.00 Uhr

Donnerstag:
13.00-16.00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns
Montag, Mittwoch, Freitag:
09.00-11.30 Uhr

Allgemeine Beratung:
Montag-Donnerstag:
09.00-15.00 Uhr

Freitag:
09.00-14.00 Uhr

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