Studentenwerk Potsdam.
Quelle: www.Studentenwerk-Potsdam.de
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Weitere Finanzierungshilfen

Stipendien

Zahlreiche Stiftungen fördern Studierende. Ausführliche Erläuterungen und Literaturhinweise zum Thema „Stipendien“ sowie eine Auflistung verschiedener Förderungswerke und -stiftungen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Studentenwerkes.

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Bildungskredit

Für Studierende im Hauptstudium oder in einem Zusatz-, Aufbau- oder Ergänzungsstudium besteht die Möglichkeit, beim Bundesverwaltungsamt den zinsgünstigen Bildungskredit in Anspruch zu nehmen. Ziel dieses Kredits ist eine zeitlich befristete (längstens für 24 Monate) und betragsmäßig begrenzte (höchstens 300 Euro monatlich) Hilfe zur Erleichterung der Ausbildung oder zur Finanzierung von außergewöhnlichem Aufwand.

Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Auszubildenden und seiner Eltern. Eine Sicherheitsleistung für die Kreditgewährung und ein Verwendungsnachweis werden nicht verlangt. Eine Bewilligung hängt auch nicht davon ab, ob der/die Studierende BAföG-Leistungen bezieht oder persönlich alle Voraussetzungen erfüllt, um BAföG-berechtigt zu sein; erforderlich ist allerdings, dass es sich um eine Inlands- oder Auslandsausbildung handelt, die nach dem BAföG förderungsfähig ist.

Vom  Bildungskredit zu unterscheiden ist der nachfolgend benannte KfW-Studienkredit.

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KfW-Studienkredit

Im Erststudium können Studierende zur Finanzierung ihrer Lebenshaltungs- und Ausbildungskosten den KfW-Studienkredit beantragen. Hier werden zwischen 100 und 650 EUR monatlich von der KfW-Bank als verzinsliches Volldarlehen ausgereicht. Das Studentenwerk Potsdam vertreibt den KfW–Studienkredit nicht. Den nächsten Vertriebspartner in Ihrer Nähe erfahren Sie über das Online-Portal der KfW-Förderbank.

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Darlehenfonds

Studierende, die sich unverschuldet in einer schwierigen finanziellen Situation befinden, können ein Härtefalldarlehen von bis zu 500 Euro beantragen. Die Bedüftigkeit ist im Einzelfall nachzuweisen. Besondere Umstände, die die Antragstellung rechtfertigen können sind, u.a. der vom Antragsteller nicht zu vertretende zeitweise Wegfall von BAföG-Zahlungen oder das Hinzutreten nichtplanbarer Aufwendungen aus Anlass einer Erkrankung.

Zur Finanzierung des Studienabschlusses im Erststudium an staatlichen Hochschulen vergibt das Studentenwerk Potsdam ferner für den Zeitraum von maximal 12 Monaten ein Darlehen bis zu einem Betrag von 6.000 Euro. Das Darlehen ist auf Antrag erhältlich. Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht. Der Kreditbetrag ist bankenüblich -in der Regel durch Bestellung einer selbstschuldnerischen Bürgschaft- zu sichern. Die Darlehensgewährung ist ausgeschlossen, wenn die notwendigen Studienaufwendungen durch Maßnahmen anderer Träger (Bildungskredit etc.) getragen werden können.

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Kindergeld

Kindergeld zählt im BAföG nicht als Einkommen und wird für studierende Kinder, die nach dem 01.01.1983 geboren wurden, ab 01.01.2007 nur noch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt. Ausnahmen bestehen allerdings für die Kinder, die im Jahr 2006 das 25. oder 26. Lebensjahr vollendet haben. Diese werden kindergeldrechtlich bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres berücksichtigt. Noch bis zum 26. Lebensjahr werden solche Kinder vom Kindergeld erfasst, die im Jahr 2006 das 24. Lebensjahr vollendeten. Über diese Zeitpunkte hinaus wird Kindergeld nur geleistet, wenn sich die Ausbildung aufgrund von Grundwehr- bzw. Zivildienst verzögert hat.

Das Kindergeld wird in der Regel den Eltern gezahlt, um die Unterhaltsbelastungen abzufedern. Zahlt der Kindergeldberechtigte jedoch keinen oder nur sehr geringen Unterhalt, ist eine Abzweigung des Kindergeldanspruches möglich. Das Kindergeld wird dann auf Antrag an diejenige Person ausgezahlt, die tatsächlich Unterhalt leistet.  Darüber hinaus kann auch der Studierende verlangen, dass der Kindergeldanspruch auf ihn übergeleitet wird, wenn von keiner Seite Ausbildungsunterhalt gezahlt wird. 

Sofern Auszubildende eigene Einnahmen erzielen (und hierzu zählt auch BAföG in Höhe des Zuschussteils), ist die Einkommenshöchstgrenze von 7.680 Euro brutto für den Bezug des Kindergeldes zu beachten. Vom Einkommen werden Werbungskosten und weitere Vorsorgeaufwendungen/Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Bei einem BAföG-Anspruch von 530 Euro im Monat und studentischen Nebeneinkünften aus einem Minijob von monatlich 400 Euro, bleibt der Kindergeldanspruch mithin erhalten. Näheres hierzu erläutert ein entsprechendes Merkblatt sowie die Kindergeldkasse.

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Wohngeld

Dem Grunde nach gilt: Wer BAföG-berechtigt ist, bekommt kein Wohngeld. Das gilt auch, wenn man gesetzlich BAföG-berechtigt ist, aber keines bekommt, weil das Einkommen der Eltern zu hoch ist. Etwas anderes greift aber dann, wenn ein Grundanspruch nicht( mehr) besteht. Das ist u.a. der Fall, wenn BAföG aufgrund des fehlenden positiven Leistungsnachweises oder nach dem Ende der Förderungshöchstdauer oder auch aufgrund eines nicht gerechtfertigten Fachrichtungswechsels dem Grunde nach abgelehnt wurde. Auch wenn BAföG lediglich nach einem Fachrichtungswechsel oder im Rahmen der Studienabschlusshilfe als verzinsliches Bankdarlehen gewährt wird, kann ab dem 01.01.2009 ein Wohngeldanspruch bestehen und sich der Gang zum Wohngeldamt auszahlen.

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