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Hilfe bei schwierigen Fragen

Unsere Sozialberatung ist für Sie da

Die Studienzeit ist ein entscheidender Einschnitt in Ihr Leben. Was stürmt da nicht alles auf Sie ein? Neue Stadt, eigene Wohnung, fremde Leute, wenig Geld. Und dann sollen Sie damit fast alleine fertig werden? Das müssen Sie gar nicht! Wir bieten Ihnen Orientierungs- und Entscheidungshilfen.

Sie können mit allen Fragen zu uns kommen – wir beraten kostenlos, anonym und auch auf Englisch.

In welchen Fällen helfen wir?

Beratung
Wenn Sie eine Beratung möchten, wenden Sie sich bitte an die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks (IBS).
Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Tel.: +49 30 297 727 64
E-Mail: studium-behinderung[at]studentenwerke.de

Publikation "
Studium und Behinderung"
In der Broschüre vom Deutschen Studentenwerk e.V. (DSW) finden Sie praktische Tipps für die Vorbereitung auf das Studium, die Studienphase und auch zum Berufseinstieg. Außerdem beschreibt sie Kernpunkte wie die Finanzierung des Studiums und eventuelle Nachteilsausgleiche zum Beispiel bei Prüfungen. Zudem bietet das Handbuch einen Überblick über spezielle Hilfs- und Beratungsangebote, Informationsquellen und wichtige Ansprechpartner*innen für Behinderte an den einzelnen Hochschulen. Auf den Seiten des DSW können Sie die Publikation kostenlos herunterladen oder bestellen.



Newsletter
Die IBS gibt auch regelmäßig einen Newsletter heraus. Kurz und bündig informiert er über Aktuelles und Relevantes zum Thema "Studium und Behinderung" aus Hochschulen, Studentenwerken, Politik, Medien und kündigt Veranstaltungen an.

best2 - beeinträchtigt studieren
Infobroschüre des DSW mit Daten zur Situation von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung (2018).

Weitere Anlaufstellen
Hier finden Sie eine Liste mit hilfreichen Adressen, an die Sie sich zusätzlich wenden können.

Beauftragte für Studierende mit Behinderung der Hochschulen

Universität Potsdam
Fachhochschule Potsdam
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Technische Hochschule Brandenburg
Technische Hochschule Wildau



Wer hat Anspruch?
Wohngeld ist eine staatliche Beihilfe zur Wohnungsmiete. Es dient nicht dem Lebensunterhalt, weshalb Sie auch regelmäßiges Einkommen nachweisen müssen. Als Maßstab hat sich der Arbeitslosengeld II- Regelsatz (Regelbedarfsstufe 1 entspricht 409 Euro)  plus 2/3 der zu zahlenden Miete als hilfreich erwiesen.

Studierende mit BAföG
Studierende, die keinen Anspruch auf BAföG haben, können unter bestimmten Umständen einen Wohngeldanspruch geltend machen, wenn sie z.B. die Förderungshöchstdauer überschritten haben, BAföG als Volldarlehen erhalten oder durch Kinder im Haushalt in die Berechnung eingeschlossen werden. Bitte lesen Sie hierzu auch die Infos auf der Seite vom "BAföG".

Hinweis: Sie können keinen Wohngeldanspruch geltend machen, ohne dass Sie vorher einen BAföG-Antrag gestellt haben, da BAföG vorrangig ist. Sollte die Antragstellung ergeben, dass Ihre Eltern zu hohes Einkommen oder Sie als Studierender zu viel Vermögen haben, weshalb BAföG abgelehnt wird, so wird auch kein Wohngeld gezahlt.

Wie berechnet sich das Wohngeld?
Wichtige Komponenten für die Berechnung sind die Anzahl der Haushaltsmitglieder, Größe der Wohnung, Höhe der Bruttokaltmiete, das Einkommen der Haushaltsmitglieder und die Mietstufe der Region. Mit dem Wohngeldrechner können Sie sich unverbindlich die voraussichtliche Höhe des Wohngeldes ausrechnen lassen.

Wie wird Ihr Einkommen berücksichtigt?
Unter Einkommen fallen alle positiven Einkünfte im Sinne des Einkommenssteuergesetzes. Studienkredite oder Darlehen stellen KEIN


Einkommen dar. Kindergeld, das von den Eltern an die Kinder weitergeleitet wird, wird jedoch als Einkommen angerechnet. Anders bei Kindern von Studierenden, die im Haushalt leben: Hier bliebt das Kindergeld unberücksichtigt.

Hinweis: Inwiefern Einkommen oder zufließendes Geld berücksichtigt werden, kann sich auf die positive Entscheidung des Wohngeldantrages auswirken. Sollte der Wohngeldantrag aufgrund zu geringen Einkommens abgelehnt werden, so empfiehlt es sich, im Rahmen der Plausibilitätsprüfung alle Einnahmen anzugeben. Hier können z.B. Darlehen anerkannt und eine finanzielle Eigenständigkeit nachgewiesen werden.


Wohngeldanträge online stellen
Wohngeldanträge vom Land Brandenburg können Sie online ausfüllen und ausdrucken. Besteht schon ein Wohngeldbezug, finden Sie die Folgeanträge (Weiterleistungs- oder Erhöhungsanträge) ebenfalls auf der Website des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL). Folgende Unterlagen benötigen Sie bei der Antragstellung:

  • Personalausweis/ Pass
  • Negativbescheid über BAföG ODER
  • Nachweis über Volldarlehen über BAföG
  • Mietvertrag, Mietquittungen und besondere Belastungen
  • Lohnsteuerkarte oder Lohnsteuerausgleich aus dem Vorjahr
  • Immatrikulationsbescheinigung


Für eine ausführliche Beratung zum Wohngeld empfiehlt sich ein persönlicher Termin in unserer Sozialberatung.

Sie befinden sich in einer schwierigen sozialen Lage? Beantragen Sie einen Wohnberechtigungsschein (WBS) bei Ihrer zuständigen Stadtverwaltung. Denn damit haben Sie die Möglichkeit, eine günstige Wohnung zu erhalten, die aus öffentlichen Mitteln gefördert wird.

Der WBS ist einkommensabhängig; das Kindergeld zählt aber nicht als Einkommen. Folgende Unterlagen, die die persönliche Lebenssituation betreffen, müssen Sie bei der Beantragung einreichen:

  • Einkommensnachweise der letzten 12 Monate
  • Bewilligungsbescheid Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsleistungen
  • BAföG-Bescheid bzw. -Ablehnung
  • aktuelle Studienbescheinigung


  • Nachweis über Unterhaltsleistungen
  • Elterngeldbescheid
  • Nachweis über Kranken, Pflege- oder Rentenversicherung
  • ggfs. Mutterpass
  • ggfs. Eheschließung (wenn Ehe nicht älter als fünf Jahre)
  • ggfs. Nachweis über Trennung (z.B. geänderte Lohnsteuerkarte, formlose Bestätigung beider Partner, Antrag auf Scheidung)

Formulare für die Antragstellung finden Sie bei Ihrer zuständigen Stadtverwaltung oder im Internet.

Krankenversicherung
Jede Studentin und jeder Student muss vor der Einschreibung an der Hochschule nachweisen, dass sie/er krankenversichert ist. Entsprechende Bescheinigungen werden von Ihrer Krankenkasse problemlos ausgestellt. 

Die günstigste Versicherungsform ist die Familienversicherung. Wenn ein Elternteil oder der Ehepartner Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung ist, erhalten Sie als Studierender im Rahmen der Familienversicherung alle Leistungen der Krankenkasse zum Nulltarif. Studierende, für die keine Familienversicherung in Betracht kommt, müssen eine studentische Krankenversicherung abschließen. Denn bis zum 14. Fachsemester, längstens aber bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres besteht Versicherungspflicht.

Ausführliche Informationen zur Kranken- und Pflegeversicherung erhalten Sie beim Deutschen Studentenwerk.

Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung, die unter dem Dach der gesetzlichen Krankenversicherung eingerichtet wurde, dient der Risikoabsicherung im Pflegefall. In der Regel sind Sie über die Familienversicherung bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (zuzüglich der Zeiten von Wehr- und Zivildienst) über Ihre Eltern unentgeltlich mitversichert. Danach müssen Sie sich selbst versichern.

 

Unfallversicherung
Wenn Sie an einer Hochschule im Zuständigkeitsbereich des Studentenwerks Potsdam studieren und Ihren Semesterbeitrag entrichtet haben, sind Sie unfallversichert. Die ausführlichen Informationen entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt "Freizeit-Unfallversicherung für Studierende".

Haftpflichtversicherung
Wenn Sie unmittelbar nach der Schulausbildung ein Studium aufgenommen haben und zwischenzeitlich nicht beschäftigt waren, sind Sie über die Familienhaftpflicht Ihrer Eltern mitversichert. Wehr- und Zivildienst gelten dabei nicht als Beschäftigung. Anderenfalls besteht die Möglichkeit, bei einem nur 50-prozentigen Zuschlag wieder in die Haftpflichtversicherung der Eltern aufgenommen zu werden. Der Abschluss einer eigenen Haftpflichtversicherung ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

Hausratsversicherung

Normalerweise sind Sie über die Hausratsversicherung Ihrer Eltern mitversichert und müssen keine eigene Versicherung abschließen. Das gilt aber nur, wenn Sie am Hochschulort einen Wohnheimplatz oder einen Zweitwohnsitz haben. Leben Sie in einer eigenen Wohnung (Erstwohnsitz) am Hochschulort, sollten sich um einen entsprechenden Versicherungsschutz bemühen.

Datenschutzerklärung für Serviceleistungen der Sozialberatung

Wir nehmen den Schutz Ihrer privaten Daten sehr ernst, d.h. wir behandeln die uns anvertrauten Daten entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen streng vertraulich und gehen damit verantwortungsvoll um. Daher möchten wir Sie an dieser Stelle informieren, wie wir die Bestimmungen des Datenschutzes beim Studentenwerk Potsdam umsetzen und welche personenbezogenen Daten wir für die Serviceleistungen in der Sozialberatung verarbeiten.

1. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen sowie des betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Das Studentenwerk Potsdam, Babelsberger Straße 02, 14473 Potsdam (im Text als „wir“ bezeichnet, ist Verantwortlicher im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Unser betrieblicher Datenschutzbeauftragter ist unter der o.g. Anschrift, zu Hd. Herrn Duckerschein, beziehungsweise unter datenschutzbeauftragter@studentenwerk-potsdam.de erreichbar.

2. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck und deren Verwendung

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die mit den Serviceleistungen der Sozialberatung in Zusammenhang stehen. Das können allgemeine Daten zu Ihrer Person (wie Namen, Anschrift, Kontaktdaten, Familienstand), Angaben zu Ihrer Biografie oder beruflichen Qualifikation sein oder andere Angaben, die Sie uns im Zusammenhang mit Ihrem Service- und Beratungsgesuch übermitteln.

Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten wir nur zur Erfüllung der uns gemäß § 81 Abs. 3 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) übertragenen öffentlichen Aufgaben zur Gesundheitsvorsorge, zur Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich sowie zur allgemeinen Beratung und Information. Die Verarbeitung erfolgt auf folgenden gesetzlichen Grundlagen:

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit e) DSGVO. Danach ist die Verarbeitung personenbezogener Daten durch öffentliche Stellen zulässig, wenn sie zur Erfüllung der in der Zuständigkeit des Verantwortlichen liegenden Aufgabe oder in Ausübung öffentlicher Gewalt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde, erforderlich ist. Die Datenverarbeitung erfolgt ferner aufgrund Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO) im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bzw. der Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- und Sozialbereich oder zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 c) DSGVO).

Sollten die Daten nach Abschluss des Verfahrens ggf. zur Rechtsverfolgung erforderlich sein, kann eine Datenverarbeitung auf Basis der Voraussetzungen von Art. 6 DSGVO, insbesondere zur Wahrnehmung von berechtigten Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO erfolgen. Unser Interesse besteht dann in der Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen.

Nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO können wir aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten Dokumente bis zu 10 Jahren speichern.

3. Weitergabe von Daten

Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte findet nicht statt. Interne Stellen erhalten nur Zugriff auf Daten, für deren Verarbeitung sie zuständig sind oder im Rahmen ihrer Aufgaben. Im Übrigen werden personenbezogene Daten in unserem Auftrag auf Basis von Verträgen nach Art. 28 DSGVO verarbeitet, die sicherstellen, dass die Datenverarbeitung in zulässiger Weise erfolgt. Eine Übermittlung in ein Drittland findet nicht statt und ist auch nicht beabsichtigt.

4. Ihre Rechte

Sie haben das Recht:

• gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen;

• gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen;

• gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;

• gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;

• gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;

• gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen und

• gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Unternehmenssitzes wenden

• gemäß 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden und Gründe für Ihren Widerspruch vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.

5. Erforderlichkeit des Bereitstellens personenbezogener Daten

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist weder vorgeschrieben, noch sind Sie verpflichtet, diese bereitzustellen. Allerdings ist die Bereitstellung Ihrer Daten für eine umfassende und auf Sie zugeschnittene Sozialberatung erforderlich. Das heißt, soweit Sie uns keine personenbezogenen Daten für die Beratung bereitstellen, kann Ihr Antrag oder Servicegesuch nicht ordnungsgemäß bearbeitet werden.

6. Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Es findet keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall im Sinne des Art. 22 DSGVO statt.

Kontakt

Mitarbeiterporträt von Karolin Kozur
Karolin Kozur
Sozialberaterin
Raum: 4.19
+49 331 3706-254
Babelsberger Straße 2
14473
Potsdam