Vom 15. bis 19. November 2021: Future Food - nachhaltige und gesunde Ernährungstrends!

Eine gemeinsame Aktion mit der Universität Potsdam (Steuerkreis Gesundheit, Klimaschutzmanagement und Feel Good Campus)

Quinoa ist ein beliebtes Superfood, das von weit her kommt. Ein saftiger Burger schmeckt den meisten – wird er jedoch aus Rindfleisch zubereitet, geht die Produktion mit einer schlechten CO2-Bilanz einher. Vieles, was wir heute essen, geht auf Kosten des Klimas.

Wie können wir uns aber gesund, klimafreundlich und im besten Falle auch günstig ernähren?
In der Aktionswoche „Future Food – nachhaltige und gesunde Ernährungstrends“ vom 15. – 19. November 2021 wird in den Mensen des Studentenwerks Potsdam jeden Tag ein Gericht gekocht, das Umwelt und Geldbeutel schont.

In Kooperation mit verschiedenen Akteur*innen der Universität Potsdam (Steuerkreis Gesundheit, Klimaschutzmanagement, Feel Good Campus) hat das Studentenwerk nachhaltige Foodtrends unter die Lupe genommen und für jeden Tag Rezepte entwickelt, die auf ganz unterschiedliche Art einen Beitrag zum Klimaschutz und für die Gesundheit leisten.

Regional, vielseitig, saisonal: Was macht ein Future Food überhaupt zukunftsfähig?
Begleitet wird die Mensa-Aktionswoche auf Instagram und Facebook: Hier verraten Expert*innen in kurzen Interviews, was das jeweilige Tagesgericht zum Essen von morgen macht.

Das steht auf dem Speiseplan

Warum Planetary Health Diet?
Die EAT-Lancet-Kommission hat mit der Planetary
Health Diet einen Speiseplan erstellt, der die Gesundheit des Menschen und der Erde gleichermaßen schützen soll. Ziel ist es - ausgehend von einer pflanzenbasierten
Ernährung und einem Fleischkonsum in Maßen
(1 - 2 Mal pro Woche) - eine gesunde und nachhaltige Ernährung bis 2050 für die gesamte Weltbevölkerung möglich zu machen. Regionales Wildfleisch zeichnet sich dabei  durch eine verhältnismäßig gute Ökobilanz aus.

Tagesgericht:
Waldpilzgulasch mit Aroniabeeren, dazu Grünkohlblätter und Steckrübenstampf

Alternativ:
Brandenburger Wildgulasch mit Honig und Aroniabeeren, dazu Grünkohlblätter und Steckrübenstampf

Online-Vortrag zum Auftakt der Aktionswoche:
"Klimawandel auf dem Teller"
Montag, 15.11.2021 ab 15.30 Uhr
Referentin: Felicitas Beier (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)
Link zur Anmeldung

Tagesgericht zum Auftakt der Aktionswoche: Waldpilzgulasch

Warum Insekten?
Proteinreich und ressourcenschonend: Die Zucht von Insekten beansprucht weniger Platz und verursacht weniger Treibhausemissionen als das Halten von Rind, Schwein und Co. Die Konversionsrate - das Verhältnis eingesetzter Ressourcen zum gewonnenen Protein - ist mit 70 Prozent essbarem Anteil höher als im Vergleich zu Schweinen oder Hühnern (55 Prozent).

Tagesgericht:
"Beat-Burger" - Insektenburger mit Cheddar, roten Zwiebeln, BBQ, Mayo,
Gewürzgurke, Tomate und Blattsalat

Begleitaktion:

9:00 -15:00 Uhr: Körperfettmessung in der Mensa Am Neuen Palais (Universität Potsdam); obere Mensa (Vorraum)

Messung mit professioneller InBody-Körperfettwaage begleitet von der Professur für Trainingswissenschaft, Anmeldung unter: https://terminplaner4.dfn.de/9avsZO6SO3iAwDgh

 

 

So lecker können Insekten sein: Am Dienstag gibt es den "Beat-Burger".

Warum regionale Superfoods?
Superfoods sind Nahrungsmittel, die besonders viele Vitamine und Mineralien enthalten und damit der Gesundheit zugutekommen. Kohl als regionales Superfood punktet gleich mehrfach, z.B. durch
kurze Transportwege, gute Verfügbarkeit in den Herbst- und Wintermonaten sowie ein günstiger Preis innerhalb der Saison.

Tagesgericht:
Gerösteter Rosenkohl, Kürbis und Rote Bete aus dem Ofen mit Hüttenkäse und Haselnuss-Haferflocken-Crunch

Begleitaktion:

9:00 - 15:00 Uhr: Körperfettmessung in der Mensa Golm (Universität Potsdam), unten im Hausflur (Aufgang obere Mensa)

Infrarot-Messung durchgeführt von der Techniker Krankenkasse, Anmeldung unter: https://gps.gib-gesundheit.de/schedule-voting?uuid=3f224249-1171-4b54-be25-c7a35bfa1b32

Saisonal, gesund und lecker: Am Mittwoch kommt regionales Ofengemüse auf den Teller.

Was macht regionale Lebensmittel in internationalen Rezepten spannend?
Asiatisch essen geht immer! Klimaschonend wird das Essen durch den Einsatz heimischer Erzeugnisse wie z.B. Wels. Der Lausitzer Wels wird in Teichwirtschaften gezüchtet. Diese Form der Bewirtschaftung von Binnengewässern gilt als besonders nachhaltig.
Klimaschonend und gesund: Der Wels liefert leicht verdauliches Eiweiß und enthält das für die körpereigene Enzymsynthese relevante Biotin in größeren Mengen.

Tagesgericht:
Welsfilet aus der Lausitz mit Teriyakisauce, Seetang, sautiertem Spitzkohl und cremigem Rote-Bete-Reis

Begleitaktion:

9:00 - 15:00 Uhr: Körperfettmessung in der Mensa Griebnitzsee (Universität Potsdam), Eingangshalle vor Haus 6

Infrarot-Messung durchgeführt von der Techniker Krankenkasse, Anmeldung unter: https://gps.gib-gesundheit.de/schedule-voting?uuid=3aae99cd-8f53-48c4-b86e-c9beead6078f

Am Donnerstag kommen Asia-Fans auf ihre Kosten: Regionaler Wels zubereitet mit Teriyaki-Soße

Warum Zero Food Waste?
In Deutschland werden jährlich rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet. Ein Aspekt ist, dass Lebensmittel oftmals nur mit seinen einzelnen Bestandteilen und nicht das ganze Produkt gegessen wird. Was übrig ist, kommt weg? - Nicht bei uns: Wir verwerten in unserer Waste-Bowl das komplette Gemüse - von der Wurzel bis zum Blatt.
Und auch sonst achten wir darauf, dass nichts verschwendet wird: Wir kalkulieren genau und kochen in kleinen Chargen.

Tagesgericht:
Waste-Bowl aus Wintergemüse und Gerstengraupen in einer Brühe mit Pesto und gerösteten Leinsamen

Zum Wochenabschluss gibt es eine leckere Waste-Bowl mit regionalen Zutaten.

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