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In Deutschland Ihr Studium finanzieren

Wir haben einige Tipps für Sie

Das Studium selbst zu bezahlen, stellt viele vor einige Heraus-
forderungen. Für internationale Studierende wird es aufgrund vorhandener Sprachbarrieren und rechtlicher Besonderheiten oft noch schwieriger, Geld fürs Studieren zu bekommen. Wir zeigen Ihnen einige Wege für die Finanzierung Ihrer akademischen Ausbildung auf.

 

 

„BAföG“ ist die Abkürzung für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“ und steht für eine Sozialleistung. Ihre Ausbildung wird staatlich unterstützt, wenn Sie oder Ihre Familie die Ausbildung nicht finanzieren können. Die Ausbildungsförderung nach dem BAföG setzt sich zu gleichen Teilen aus einer Zuschussförderung und einer zinslosen Darlehensförderung zusammen. Den Darlehensanteil zahlen Sie später zurück. Mehr Infos finden Sie hier.

Auch Studierende aus dem Ausland können unter bestimmten Voraussetzungen BAföG-Leistungen erhalten. Als EU-Bürger sind Sie beispielsweise förderungsberechtigt, wenn Sie ein Recht auf Daueraufenthalt im Sinne des Freizügigkeitsgesetzes/EU besitzen oder

als Arbeitnehmer*in/Selbstständige*r unionsrechtlich freizügigkeits-
berechtigt sind. Da die rechtlichen Regelungen hierzu umfangreich sind und auch weitere Fallgruppen nach dem BAföG förderungsberechtigt sein können, empfehlen wir Ihnen, sich individuell in Ihrem BAföG-Amt beraten zu lassen.

Das Studium von Asylberechtigten, anerkannten Flüchtlingen und Ausländern mit rechtmäßigem, dauerhaftem Aufenthaltsrecht kann ebenfalls nach dem BAföG gefördert werden, wenn die rechtlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Bitte informieren Sie sich frühzeitig in Ihrem BAföG-Amt über die rechtlichen Bedingungen, die Studierende aus dem Ausland erfüllen müssen.

Studierende aus den EU- oder EWR-Ländern

Sie sind praktisch den deutschen Studierenden gleichgestellt, haben freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und können entsprechend den Rahmenbedingungen arbeiten.

Studierende aus nicht EU-oder EWR-Ländern

Sie können im Jahr 120 volle oder 240 halbe Tage arbeiten, ohne dafür eine Genehmigung einzuholen. Tätigkeiten, die diese Grenze überschreiten, müssen Sie mit der Ausländerbehörde und der Agentur für Arbeit abstimmen. Eine selbständige Tätigkeit ist nur in Ausnahmefällen in geringem Umfang möglich, z.B. in Form von Dolmetschertätigkeiten oder als Sprachlehrer*in. Wissenschaftliche oder studentische Hilfstätigkeiten können zeitlich unbegrenzt ausgeübt werden, sollten aber vorher mit der Ausländerbehörde abgesprochen werden.

Wenn Sie in Deutschland ein Praktikum absolvieren wollen, zählt das ebenfalls als reguläre Arbeit – selbst dann, wenn das Praktikum



unbezahlt ist! Jeder Tag im Praktikum wird von Ihrem 120 Tage-Guthaben abgezogen. Wenn Sie zum Beispiel schon 120 Tage gearbeitet haben, müssen Sie für ein Praktikum die Zustimmung der Ausländerbehörde und der Agentur für Arbeit einholen. Davon ausgenommen sind nur Praktika, die verpflichtender Bestandteil Ihres Studiums sind.

Sprachkurs und Studienkolleg

Wenn Sie einen Sprachkurs besuchen oder im Studienkolleg studieren, gelten strengere Bestimmungen als für regulär eingeschriebene Studierende. Sie dürfen nur mit Zustimmung der Ausländerbehörde und der Agentur für Arbeit arbeiten – und auch nur in der vorlesungsfreien Zeit.

Gern hilft Ihnen unsere studentische Jobvermittlung in einer persönlichen Beratung weiter.

Es gibt viele Stiftungen und Förderwerke, die auch internationale Studierende unterstützen. Weitere Infos erhalten Sie hier. Ebenso haben Sie die Möglichkeit, im Alltag von vielen Vergünstigungen zu profitieren. Informieren Sie sich hier über Studentenrabatte, Ermäßigungen und weitere Spartipps.