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Corona-Virus: Informationen aus dem Bereich Wohnen

|   Wohnen

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum studentischen Wohnen

Hinweise zur Einreise aus Risikogebieten nach Deutschland

Studierende, die aus internationalen Risikogebieten für eine Infektion mit COVID 19 (siehe Risikogebiete) nach Deutschland einreisen und einen Wohnplatz in einem Wohnheim des Studentenwerks Potsdam angemietet haben bzw. anmieten werden, können die angeordnete 14-tägige Quarantänezeit NICHT in unseren Wohnheimen verbringen!

Grund dafür ist eine unkalkulierbare Ansteckungsgefahr der Mitbewohner*innen innerhalb der Wohnheime durch das COVID19-Virus. Weitere aktuelle Informationen finden Sie unter: Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Viele Einrichtungen auf dem Campus bleiben derzeit geschlossen. Betrifft das auch die Wohnheime?

Die Wohnanlagen des Studentenwerks sind an allen Hochschulstandorten geöffnet. Es finden auch Umzüge und Auszüge statt. Alle allgemein genutzten Sport-, Party- sowie Lernräume und auch Sport- und Grillplätze sind allerdings derzeit gesperrt.

Wie kann ich die Abteilung Wohnen kontaktieren?

Die persönlichen Sprechzeiten vor Ort finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Sie können die Mitarbeiter*innen stattdessen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr telefonisch kontaktieren, freitags von 9 bis 14 Uhr. Per E-Mail können Sie unter wohnen[at]studentenwerk-potsdam.de ebenfalls Kontakt aufnehmen.

Viele Fragen, wie etwa zu Mietbedingungen, Vergabehinweisen, etc., lassen sich auch beim Lesen unserer FAQ klären.

Wie kann ich die Hausmeister kontaktieren?

Die Hausmeisterbüros sind bis auf Weiteres geschlossen; persönliche Sprechzeiten entfallen. Sie erreichen die Hausmeister telefonisch oder per E-Mail.

Ich habe ein Wohnangebot erhalten und möchte einen Mietvertrag unterzeichnen. Wie gehe ich vor?

  • Ich bestätige das Angebot per E-Mail und sende gleichzeitig eine Kopie des Personalausweises/Reisepasses/Aufenthaltsgenehmigung und meiner Studienbescheinigung für das Sommersemester 2020 zurück. (Hinweis: Die Kopie Ihres Personalausweises/Reisepasses/Aufenthaltsgenehmigung dient ausschließlich Identifikationszwecken und wird nach Überprüfung umgehend vernichtet.)
  • Ich überweise die Kaution innerhalb der gesetzten Zahlungsfrist.
  • Nach Eingang Ihrer Kaution und Prüfung Ihrer Personendaten senden wir Ihnen den Mietvertrag inkl. aller Anlagen per E-Mail zu. Bitte schicken Sie beide Exemplare vollständig unterschrieben zurück an: Studentenwerk Potsdam, Abteilung Wohnen, Babelsberger Straße 2, 14473 Potsdam
  • Nach Erhalt setzen wir uns mit Ihnen bezüglich der Schlüsselausgabe in Verbindung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es derzeit teilweise zu Verzögerungen kommen kann.

Welche Maßnahmen trifft das Studentenwerk Potsdam zur Eindämmung der Pandemie in den Wohnanlagen?

Was kann ich selbst tun, um die hygienischen Empfehlungen in meinem Wohnheim mit umzusetzen?

  • Wir bitten darum, die Gemeinschaftsräume wie Bäder und Küchen in Wohnheimen noch sauberer als sonst zu halten.
  • Bitte nutzen Sie die Gemeinschaftsküchen derzeit nur zum Kochen, nicht aber als Aufenthaltsraum.
  • Außerdem empfehlen wir, allgemeine Hygienetipps für den Haushalt zu beachten: www.infektionsschutz.de.
  • Auf Partys, BBQs, Sportevents sowie Treffen mit mehr als 2 Personen müssen Sie vorerst verzichten.
  • Bitte nehmen Sie keine weiteren Personen in Ihr Zimmer/Apartment mit auf (außer schon genehmigte Untermieter*innen).

Ich kann meine PUCK-Karte momentan nicht aufladen. Kann ich trotzdem die Waschmaschinen nutzen?

  • Die Zahlungsterminals der Waschmaschinen und –trockner wurden für die Zeit der fehlenden Auflademöglichkeit der PUCK-Karten auf 0,01 € pro Vorgang gesetzt. Überladen Sie aus Hygienegründen bitten nicht die Waschmaschinen und beachten Sie die entsprechende Markierung.

Ich habe mein Einzimmerappartement beim Studentenwerk Potsdam gekündigt und muss eigentlich nächste Woche ausziehen. Nun bin ich an Covid-19 erkrankt, oder ich stehe unter Quarantäne. Muss ich ausziehen?

Nein. In dieser Situation verlangen wir nicht von Ihnen, dass Sie Ihr Appartement räumen! Auch jetzt gilt schon im Vollstreckungsrecht: Das Recht des Mieters auf körperliche Unversehrtheit hat Vorrang vor dem Räumungsinteresse des Vermieters. Da alle Menschen aufgerufen sind, sich solidarisch zu verhalten und Kontakte drastisch zu reduzieren, kann der Mieter – auch zum Schutz anderer – nicht zum Auszug verpflichtet werden. Das gilt im Übrigen auch, wenn Sie in einer Wohnung oder einem WG-Zimmer oder zur Untermiete am freien Wohnungsmarkt wohnen.

Ich habe meinen Nebenjob verloren und meine Eltern, die mich finanziell unterstützen, beziehen zurzeit Kurzarbeitergeld und können mich weniger unterstützen. Ich kann ab dem nächsten Monat die Miete für meinen Wohnheimplatz nicht mehr bezahlen. Muss ich jetzt mit einer Kündigung rechnen?

  • Eine Kündigung ihres Mietverhältnisses müssen sie in dieser Situation allein aus diesem Grund nicht befürchten. Infolge der aktuellen COVID-19-Pandemie ist gesetzlich entschieden, dass in den nächsten drei Monaten befristet bis zum 30.6.2020 keine Kündigungen ausgesprochen werden dürfen, wenn die Mietzahlungsschwierigkeiten infolge der COVID-19-Pandemie entstanden sind.  Dieser ursächliche Zusammenhang muss glaubhaft dargelegt werden. Gleichwohl bleibt die vertragliche Verpflichtung zur Zahlung der Miete für Sie bestehen. Nehmen Sie bitte unverzüglich Kontakt zu uns auf!
  • Neben einer Stundung oder Ratenzahlungsvereinbarung bei der Miete könnten ggf. auch Wohngeld oder BAföG beantragt werden. Aufgrund der aktuellen Situation bestehen aber meist noch weitere Optionen, um eine finanzielle Unterstützung zu erlangen. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.
  • Hinweis: Das gilt im Übrigen auch, wenn Sie auf dem freien Wohnungsmarkt eine Wohnung oder ein Zimmer angemietet haben und aus diesen Gründen in Zahlungsschwierigkeiten mit Ihrer Miete kommen.

Ich bin an COVID 19 erkrankt. Muss ich das der Wohnheimverwaltung melden?

Quarantäneanordnungen für Erkrankte und ggf. Mitbewohner*innen und weitere Kontaktpersonen werden von der zuständigen Gesundheitsbehörde erlassen. Wir bitten erkrankte Mieter*innen dennoch uns eine Nachricht zukommen zu lassen, damit wir ggf. weitere Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und der Hausmeister umsetzen können. Sollten Sie zudem Hilfe benötigen (z.B. beim Einkauf), bieten wir Ihnen gerne Unterstützung an. Auch die Wohnheimtutor*innen können in diesem Fall gerne kontaktiert werden.
Falls Sie an COVID 19 erkrankt sind oder häusliche Quarantäne angeordnet wurde, empfehlen wir dieses Merkblatt des Robert Koch Institutes: Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne

Muss ich den Hausmeister in meine Wohnung lassen, z.B. für Reparaturen? Wie werden Wohnungsübergaben bewerkstelligt?

Zimmerabgaben und -übernahmen werden derzeit ohne direkten Kontakt geregelt. Details sind mit dem Hausmeister der jeweiligen Wohnanlage per E-Mail oder telefonisch zu klären. Reparaturen, die keinen dringend notwendigen Zweck verfolgen, müssen auf die Zeit nach der Pandemie verschoben werden. Bei notwendigen Reparaturen, zum Beispiel einem Rohrbruch, müssen Sie aber den Zugang zur Wohnung gewähren.

Ich bin gerade nicht vor Ort, um meinen Mietvertrag zu unterzeichnen oder die Schlüssel zurück zu geben. Was kann ich tun?

Sollten Sie gerade nicht vor Ort sein, können Sie mit Hilfe einer Vollmacht eine Person benennen, die für Sie bspw. den Schlüssel in Empfang nimmt oder bei Auszug diesen für Sie abgibt und das Abnahmeprotokoll in Empfang nimmt. Die vom Studentenwerk zur Verfügung gestellte Mustervollmacht dient ausschließlich zur Orientierung und haftet nicht für eventuell daraus entstehende Schäden.

Ich habe ein Zimmer im Wohnheim gemietet und reise aus dem Ausland an. Was ist zu beachten?

Bitte halten Sie sich an die vom Land Brandenburg vorgegebenen Quarantäneregeln. Nach der Quarantäneverordnung sind Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich ausschließlich dort 14 Tage lang aufzuhalten. Die Ausweisung internationaler Risikogebiete erfolgt über das RKI.

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