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Kredite, Stipendien & Co.

Mit alternativen Finanzhilfen studieren

Viele junge Leute finanzieren sich ihre Ausbildung mit einem Studentenjob. Bekommen Sie BAföG-Leistungen, dann dürfen Sie bei Ihrer nichtselbständigen Nebentätigkeit monatlich bis zu 450 Euro hinzuverdienen, ohne dass dies auf Ihre Förderung angerechnet wird.
Unsere studentische Jobvermittlung hilft Ihnen dabei, die passende Tätigkeit zu finden. Oder Sie schauen gleich einmal bei unserem Job-Portal vorbei.

Wer studieren möchte, aber keine BAföG-Förderung erhält und auch kein zusätzliches Einkommen durch einen Nebenjob erzielt, dem stehen weitere Optionen zur Verfügung, um seine akademische Ausbildung zu finanzieren. Kommen Sie in unsere Beratung! Hier geben wir Ihnen allgemeine Hinweise zu alternativen Finanzierungsmöglichkeiten und nennen Ihnen Adressen von konkreten Anlaufstellen, bei denen Sie weitere, detaillierte Informationen erhalten können.

Nur die Besten der Besten erhalten ein Stipendium? Das stimmt nicht!

Auch wenn sich dieses Gerücht bis heute hartnäckig hält, so ist es wahr, dass auch ehrenamtlich Engagierte sowie andere Studierende die Möglichkeit auf ein Stipendium haben.

Informieren Sie sich auf den Internetseiten des Deutschen Studentenwerkes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dort finden Sie zahlreiche ausführliche Erläuterungen und Literaturhinweise zum Thema Stipendien sowie eine Auflistung verschiedener Förderungswerke und -stiftungen.

Sie befinden sich in einer fortgeschrittenen Ausbildungsphase bzw. in einem Zusatz-, Aufbau- oder Ergänzungsstudium? Dann können Sie den zinsgünstigen Bildungskredit beim Bundesverwaltungsamt nutzen.

Dieser Kredit wird zeitlich befristet (längstens für 24 Monate) und betragsmäßig begrenzt (höchstens 300 Euro monatlich) ausgegeben, um einen außergewöhnlichen Aufwand zu finanzieren oder Hilfe zur Erleichterung der Ausbildung zu bieten.

Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des

Auszubildenden und seiner Eltern. Eine Sicherheitsleistung für die Kreditgewährung wird nicht verlangt. Eine Bewilligung hängt auch nicht davon ab, ob Sie BAföG-Leistungen beziehen oder persönlich alle Voraussetzungen erfüllen, um BAföG-berechtigt zu sein. Erforderlich ist allerdings, dass es sich um eine Inlands- oder Auslandsausbildung handelt, die nach dem BAföG förderungsfähig ist.

Vom Bildungskredit zu unterscheiden ist der nachfolgend benannte KfW-Studienkredit.

Im Erst- oder Zweitstudium können Studierende den KfW-Studienkredit beantragen. Hier werden zwischen 100 und 650 EUR monatlich für einen Zeitraum von bis zu 14 Semestern von der KfW-Bank als verzinsliches Volldarlehen ausgereicht.

Das Studentenwerk Potsdam vertreibt selbst nicht den KfW–Studienkredit. Den nächsten Vertriebspartner in Ihrer Nähe und weitere Informationen finden Sie über das Online-Portal der KfW-Förderbank.

Härtefalldarlehen
Wenn Sie sich als Student unverschuldet in einer schwierigen finanziellen Situation befinden, können Sie ein Härtefalldarlehen von bis zu 500 Euro beantragen. Die Bedürftigkeit ist im Einzelfall nachzuweisen.

Besondere Umstände, die die Gewährung des Härtefalldarlehens rechtfertigen können, sind u.a. der vom Antragsteller nicht zu vertretende zeitweise Wegfall von BAföG-Zahlungen oder das Hinzutreten nichtplanbarer Aufwendungen aus Anlass einer Erkrankung.

Studienabschlussdarlehen
Um Ihren Abschluss im Erststudium an einer staatlichen Hochschule zu


finanzieren, können Sie für den Zeitraum von maximal 12 Monaten ein Darlehen von bis zu 6.000 Euro beantragen. Das Studienabschluss-
darlehen ist für Studierende vorgesehen, die ihr Studium in längstens zwei Semestern erfolgreich abschließen können. Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht. Der Kreditbetrag ist bankenüblich, d.h. in der Regel durch Bestellung einer selbstschuldnerischen Bürgschaft zu sichern. Die Darlehensgewährung ist ausgeschlossen, wenn die notwendigen Studienaufwendungen durch Maßnahmen anderer Träger (Bildungskredit etc.) getragen werden können.

Für viele Studierende ist das Kindergeld eine wichtige finanzielle Hilfe während des Studiums. Der Kindergeldanspruch hängt von der Art der Ausbildung und vom Alter ab. Kindergeld wird mindestens bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gezahlt. Solange Sie eine Schul- oder Berufsausbildung durchlaufen oder ein Studium absolvieren, besteht der Kindergeldanspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres fort. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es sogar manchmal möglich, noch über die genannte Altersgrenze hinaus Kindergeld zu beziehen.

Näheres hierzu erläutert dieses Merkblatt.

Wichtig: Das Kindergeld wird in der Regel Ihren Eltern gezahlt, um die Unterhaltsbelastungen abzufedern. Ihre Eltern müssen das Kindergeld bei der zuständigen Familienkasse beantragen. Sofern Sie sich in einer Erstausbildung befinden, lassen sich Kindergeld und studentischer Nebenjob gut miteinander kombinieren. Haben Sie bereits eine Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen, so besteht der Kindergeldanspruch nur dann fort, wenn die von Ihnen ausgeübte Erwerbstätigkeit „unschädlich“ ist. Dies ist der Fall, wenn die regelmäßige Wochenarbeitszeit insgesamt nicht mehr als 20 Stunden beträgt oder die Beschäftigung geringfügig ist.

Wer BAföG-berechtigt ist, bekommt kein Wohngeld. Dies gilt auch, wenn man zwar gesetzlich anspruchsberechtigt nach dem BAföG ist, aber tatsächlich keine Ausbildungsförderung erhält, weil das Einkommen der Eltern zu hoch ist. Etwas anderes gilt dann, wenn der Anspruch auf Ausbildungsförderung dem Grunde nach nicht (mehr) besteht. Das ist u.a. der Fall, wenn BAföG-Leistungen aufgrund des fehlenden positiven Leistungsnachweises oder nach dem Ende der Förderungshöchstdauer oder auch aufgrund eines nicht gerechtfertigten Fachrichtungswechsels

dem Grunde nach abgelehnt wurden. Auch wenn BAföG-Leistungen nach einem späten Fachrichtungswechsel oder im Rahmen der Studienabschlusshilfe lediglich als verzinsliches Bankdarlehen gewährt werden, kann ein Wohngeldanspruch bestehen und sich der Gang zur Wohngeldbehörde auszahlen.

Für eine ausführliche Beratung zum Wohngeld empfiehlt sich ein persönlicher Termin in unserer Sozialberatung.

Kontakt

Allgemeine BAföG-Beratung
Raum: 4.27
Babelsberger Straße 2
14473
Potsdam
Roswitha Körber
Sachbearbeiterin
Raum: 4.21
+49 331 3706-251
Babelsberger Straße 2
14473
Potsdam
Karolin Kozur
Sozialberaterin
Raum: 4.19
+49 331 3706-254
Babelsberger Straße 2
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Potsdam